BERUFSAUSBILDUNGSZENTRUM
Ende September 2024 konnte das Ausbildungszentrum des nehemia teams die ersten Azubis begrüßen.
Seitdem gibt es wesentliche Fortschritte beim Aufbau und der Weiterentwicklung des Berufsausbildungszentrums. Dieses Projekt wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.
Im „Nehemiah Technical and Vocational College“ erhalten Jugendliche und junge Erwachsene qualifizierte Ausbildung in den Bereichen Landwirtschaft, Informatik, Sanitärtechnik, Bauwesen, Hauswirtschaft und Friseurhandwerk.
Aufgrund der hohen Nachfrage wurden zusätzliche Wohneinheiten und sanitäre Einrichtungen nötig, deren Bau dank Unterstützung der Stadt Fürth und privater Spenden ermöglicht wurde. Auch der Rohbau einer Cafeteria konnte durch Überschüsse aus dem landwirtschaftlichen Betrieb beginnen.
Es gibt bereits eine staatliche Anerkennung der einjährigen Ausbildungsgänge.
Erste Schritte, die für die Akkreditierung der andere Ausbildungen durch die zuständige Behörde TVETA (Technical and Vocational Education and Training Authority) nötig sind, wie die Zertifizierung der Ausbilder und der Einrichtungen, wurden eingeleitet.
Im nehemia Zentrum wird neben der fachlichen Qualifizierung auch durch das Zusammenleben, durch Mentoring und das bewusst von christlichen Werten geprägte Miteinander die persönliche Entwicklung und charakterliche Stärke gefördert. Es kommen Menschen aus sehr unterschiedlichen Stämmen zusammen und es wird gelehrt, wie ein friedliches Zusammenleben möglich ist. Das Ausbildungszentrum wird für insgesamt 18 Monate zum Teil durch Fördergelder finanziert.
Ein erheblicher Anteil an Eigenmitteln, der durch Spenden generiert wird, macht das Projekt aber erst möglich. So multipliziert sich ein gespendeter Euro und bringt noch einen größeren Mehrwert für das Projekt.
Zur Deckung der laufenden Kosten ist dennoch ein Eigenanteil der Auszubildenen in Form eines Schulgeldes unvermeidlich, was viele Familien aber nicht leisten können.
PATENSCHAFTEN FÜR AUSZUBILDENDE
Bereits jetzt haben für einige Azubis Paten aus Deutschland AUSBILDUNGSPATENSCHAFTEN übernommen.
Dadurch soll die berufliche Bildung junger Menschen im ländlichen Bezirk Kisumu nachhaltig gefördert werden. Ein weiterer positiver Aspekt wird sein, dass die jungen Menschen in der Region bleiben und dort ihre erlernten Fähigkeiten einbringen und multiplizieren.
Eine Patenschaft, das bedeutet: 40 € pro Monat, das sind ca. 1,30 € pro Tag, die es einem jungen Menschen ermöglichen, sich ein würdiges und eigenständiges Leben aufzubauen.
Und daran hast DU mit einer Patenschaft einen großen Anteil.
Gefördert vom „Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“
Aktuelles aus den Hilfsprojekten in Kenia
Ausbildung für junge Menschen
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Das Berufsausbildungszentrum Kisumu – Kenia
Zukunft und Nahrungsmittelsicherheit durch Berufsausbildung in der Landwirtschaft Berichte über extreme Armut, mangelnde Ausbildungschancen für Jugendliche, Abwanderung in die Städte, Korruption – die Nachrichten aus Kenia ähneln sich von Jahr zu Jahr. Nun kommen...
Jambo, Jambo – Edgar und Elke Feld erzählen von ihrer Reise 2022 nach Kenia
„Bereits Ende Februar haben wir uns auf den Weg zur Miwani-Farm gemacht. Endlich mal wieder! Dort treffen wir Michael Ndeda (62). Er ist seit über 20 Jahren im Vorstand des Miwani-Centers, das die letzten Jahre durch einige Herausforderungen ging. Michael gab seine...
SCHULGELD UND ARMUT – BILDUNGSBARRIEREN IN KENIA
Der Wunschtraum aller Eltern ist, ihrem Kind das Beste fürs Leben mitzugeben. Aber damit dies geschehen kann, braucht es neben anderem eine qualitativ gute Schulbildung. Sie ist ein wichtiges Werkzeug, um ein stabiles Fundament im Leben eines Kindes zu legen. Leider...
Nancy, mein Leben nach nehemia
„Rebuilding a generation after God´s own heart“ – dies steht auf dem Eingangstor des Nehemiah Miwani Centers in der Nähe von Kisumu/Kenia. Es ist auch das Motto des dortigen nehemia Teams. Nancy Cherono ist eine Vertreterin dieser neuen Generation, die im Miwani...
Dürre in Kenia
Weltweit sind Klimaveränderungen zu beobachten – so auch in Kenia. Nach einigen Jahren mit sehr viel Regen und starken Stürmen war 2022 extrem trocken. Gut, dass 2021 eine wassersparende Tröpfchenbewässerung für einen Teil der Felder installiert wurde.Nur so konnte...




